Bedeutung der Schweißprüfung an geschützten Heizplatten

Kondensierende SchutzabdeckungDas Gerät dient zur Messung des Wärme- und Wasserdampfwiderstands unter stationären Bedingungen. Durch die Messung des Wärme- und Wasserdampfwiderstands von Textilmaterialien liefert es direkte Daten zur Charakterisierung des Tragekomforts von Textilien, der eine komplexe Kombination aus Wärme- und Stofftransport beinhaltet. Die Heizplatte simuliert Wärme- und Stofftransportprozesse in der Nähe der menschlichen Haut und misst die Transportleistung unter stationären Bedingungen, einschließlich Temperatur, relativer Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit und flüssiger oder gasförmiger Phase.

 

Funktionsprinzip:

Die Probe wird auf die elektrische Heizplatte gelegt. Der Hitzeschutzring (Schutzplatte) um und am Boden der Platte hält die Temperatur konstant, sodass die Wärme der Heizplatte ausschließlich über die Probe verloren geht. Befeuchtete Luft strömt parallel zur Oberseite der Probe. Nach Erreichen des stationären Zustands wird der Wärmewiderstand der Probe durch Messung des Wärmestroms ermittelt.

Zur Bestimmung der Feuchtigkeitsbeständigkeit muss die elektrische Heizplatte mit einer porösen, aber undurchlässigen Folie abgedeckt werden. Das in die Heizplatte eindringende Wasser diffundiert nach der Verdunstung als Wasserdampf durch die Folie, sodass kein flüssiges Wasser mit der Probe in Kontakt kommt. Nachdem die Probe auf die Folie gelegt wurde, wird der Wärmestrom ermittelt, der erforderlich ist, um die Temperatur der Heizplatte bei einer bestimmten Verdunstungsrate konstant zu halten. Daraus wird zusammen mit dem durch die Probe hindurchtretenden Wasserdampfdruck der Feuchtigkeitswiderstand der Probe berechnet.

 


Veröffentlichungsdatum: 09.06.2022